Basketball-AG

Basketballspiel

Bericht

Zum 22. Mal fand das Bundesweite Basketballturnier für Hörgeschädigtenschulen statt. Die Turniere Nordost (Bremen) und West (Münster) mussten zusammengelegt werden, weil einige Schulen kurz vorher abgesagt hatten. Die ersten beiden Teams dürfen nach Berlin zum Finale fahren.

Wir fuhren mit einem Schultaxi und dem Auto von Herrn Riemer nach Münster. Mit dabei waren: Jennifer Lindhorst, Felix Fischer, Nils Busker, Marvin Kleefoot, Thorben Schriever, Nico Stöver, Julian Hoffmeyer. Dazu fuhr neben Frau Herzog noch eine erfahrene Basketballerin mit, Claudia Tensing, die unsere Spieler unterstützte.
Wir kamen auf der Autobahn gut voran und waren pünktlich zum Turnierbeginn in Münster. Es waren am Start:
Mädchen: Münster, Osnabrück, Oldenburg und Dortmund
Jungen: Münster, Bremen, Oldenburg und Dortmund

Unsere Mannschaft hatte es sehr schwer: Mirko fehlte, Nico und Julian waren zum ersten Mal bei einem solchen Turnier dabei und sind erst in der 6. Klasse. Aber wir wurden von Spiel zu Spiel mutiger! Wir konnten zwar alle drei Spiele nicht gewinnen, aber wir erzielten 15 Körbe durch Marvin, Nils und Julian. Das hat uns sehr gefreut. Beim nächsten Mal sind viele ältere Spieler der Gegner nicht mehr dabei, weil sie über 18 Jahre alt sind und wir haben Erfahrung gesammelt.

Autor: R. Riemer

Das Turnier wurde im Jahr 1990 durch unsere Sportkollegen Christa Herzog und Reinhard Riemer ins Leben gerufen und seither durch sie organisiert.

Grundsätzliches

Das Turnier  verfolgt mehrere Ziele:

  • Schaffung einer Wettkampfstruktur an den Hörgeschädigtenschulen, damit sportlich talentierte Jugendliche sich entfalten können und die Möglichkeit bekommen, sich im Rahmen des Vereinssports (hörend oder gehörlos) weiter zu entwickeln.
  • Jugendlichen auch mit geringer Hörschädigung (als die vom Gehörlosen-Sportverband geforderte) den Weg zum Leistungssport zu ebnen.
  • Hörgeschädigten Jugendlichen eine überregionale Begegnungsebene zu bieten, auf der sie ihre Persönlichkeit individuell beweisen können und als „Teamplayer“ Erfolgserlebnisse haben.
  • Den Hörgeschädigtenschulen die Chance zu eröffnen, diesen Wettkampfanreiz als jährliches Ziel in ihrem Schulleben zu verankern.

(siehe hierzu auch den Grundsatzartikel anlässlich des Turnierstarts)

Regularien

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der angeschriebenen Hörgeschädigtenschulen und Berufsbildungswerke bis zu dem Jahr, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden. Es wird je ein Mädchen- und Jungenwettbewerb durchgeführt. Gemischte Mannschaften nehmen am Jungenwettbewerb teil. Spielgemeinschaften sind eine Hilfe für Schulen, die über zu wenig Spieler/-innen zur Bildung eines Teams verfügen. Es meldet die Schule, die zahlenmäßig am stärksten vertreten ist. Schulen, die in einer Spielgemeinschaft vertreten sind, dürfen keine Spieler in andere Mannschaften entsenden. Die Anzahl der Spieler/-innen einer Mannschaft ist auf zehn begrenzt. Grundlage für den sportlichen Ablauf sind die Basketballregeln für die Schule - insbesondere die Passagen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO). Die Sieger der vier eigenständigen Regionalturniere fahren zum Endrundenturnier Ende April nach Berlin. Kosten für Reise und Aufenthalt tragen die Schulen selbst, sofern keine Spendenmittel vorhanden sind.

 

Region Nordost: in Bremen

Organisatoren und Gesamtleitung:
Christa Herzog und Reinhard Riemer
Schule an der Marcusallee Bremen

Region West: in Münster

Organisatoren:
Annette Borosch und Jürgen Gisa 
Münsterlandschule, LWL-Förderschule 
Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation Münster

Region Mitte: in Bad Camberg

Organisatoren: Jan Roost und Michael Gottwald
Freiherr-von- Schütz-Schule Bad Camberg

Region Süd: in Heidenheim

Organisator:
Rudi Schmidt
BBZ Stegen

Bundesfinale: in Berlin

Organisator: Mathias Ramsauer
Schulsportbeauftragter des Berliner Basketballverbandes

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